ie Sonne zeigt einen 11-jährigen Zyklus in ihrer Aktivität. D.h. die Zahl der Sonnenflecken, das sind kleinere kältere Stellen auf der Oberfläche, die uns dunkler erscheinen, und die Anzahl der Eruptionen nehmen in einem 11-jährigen Rhythmus zu und wieder ab. Besonders deutlich merken dies vor allem auch die Funkamateure, die mit Kurzwellen um den ganzen Erdball Funkverbindungen aufbauen können. Dies klappt allerdings nur, wenn die hohen Schichten unserer Atmosphäre die Funkwellen reflektieren; und dies ist nur bei ausreichender Ionisation durch erhöhte Aktivität der Sonne der Fall.
Auch diese Aufnahme ist mit dem H-Alpha-Filter erstellt worden. Die Belichtungszeit betrug diesmal 1/250 Sekunde, um auch lichtschwächere Strukturen, wie etwa Protuberanzen, einzufangen. Anschließend wurde der Kontrast verstärkt und zur bessern Verdeutlichung der Strukturen die Aufnahme in Schwarz-Weiß umgewandelt.
Kleinplanet Vesta ist unter günstigen Umständen mit dem bloßen Auge sichtbar
von Winfried Kräling
Wenn Frühzwetschgen und Vogelbeeren reifen, endet der Hoch- und es beginnt der Spätsommer. In Gärten und Feldern ist Entezeit und die Tage werden wieder merklich kürzer. Durch die früher einsetzende Dunkelheit unterscheidet sich der abendliche Fixsternhimmel kaum vom Vormonat. Das Sommerdreieck und die Sommermilchstraße sind im August bestens sichtbar.