März 2012

Das Zentrum der Milchstraße

Im Sternbild des Schützen liegt das Zentrum unserer Milchstraße. Es war ein verzauberndes, fast entrückendes Erlebnis für Galileo Galilei und seine Kollegen, als sie zum ersten Mal mit einem Fernrohr in die Milchstraße schauten: unzählbar viele Sterne! Die Qualität der damaligen Optiken ist mit heutigen Objektiven nicht vergleichbar. Was hätte Galilei zu dieser Aufnahme gesagt?!!

Unsere Milchstraße schätzt man auf etwa 100 Mrd Sterne!

Venustransit 2004

Sehr sehr selten ist dieses Schauspiel zu beobachten: die Venus tritt genau zwischen Erde und Sonne und ist als schwarze Scheibe (die "schware Venus") vor der hellen Sonnenscheibe zu beobachten. Dies passiert alle 123 Jahre im Doppelpack, mit einem Abstand von 8 Jahren. D.h. der nächste Venustransit findet am 6. Juni 2012 statt, danach ist das Schauspiel erst einmal 123 Jahre lang nicht mehr zu beobachten.

Der Nordamerika-Nebel NGC 7000

Der Nordamerikanebel hat seinen Namen von der eigentümlichen Form: er erinnert starkt an den Nordamerikanischen Kontinent. Diese Nebel ist ein diffuser Gasnebel im Sternbild des Schwan. Seine Helligkeit ist nicht besonders hoch, eine visuelle Beobachtung ist sehr schwierig und nur bei ganz dunklen und klaren Nächten mit einer guten Optik möglich.

Der Komet Hale Bopp, 6. April 1997

Im Frühjahr 1997 war der Komet Hale Bopp eine sehr beeindruckende Erscheinung: seine Helligkeit übertraf den Halleyschen Kometen (zuletzt 1986 in Sonnennähe) um einen Faktor 10. Der Kern des Kometenkopfes übertraf die Helligkeit der hellsten Sterne. In dunklen Nächten konnte man den Gas- oder Ionenschweif (blau) gut vom Staubschweif (weiß) unterscheiden.

In der Aufnahme sieht man neben dem Kometen den offenen Sternhaufen M34 im Sternbild des Perseus.

M13

Zum Paradeobjekt im Sommer gehört diese "Juwelenhaufen": der Kugelsternhaufen im Sternbild des Herkules hat im Messier-Katalog die Bezeichnung "M13". Er enthält ca 500.000 Sterne, wobei hier nur die Randsterne einzeln erkennbar sind. Er leuchtet so hell, dass man diesen Haufen schon als schwaches Leuchten mit dem bloßen Auge erkennen kann.

Das Leo-Triplett, 29. März 2011

Galaxien sind in der Regel sehr lichtschwache Objekte und nur schwer mit kleineren Optiken zu beobachten. Diese drei markanten Galaxien (M65, M66 und NGC 3628) können recht gut fotografisch abgebildet werden. Man nennt sie das "Leo-Triplett".  In der Aufnahme sind zwei weitere Galaxien (IC 2745 und IC 2763) als schwache verschwommene Fleckchen auszumachen.

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