Februar 2012

Sonne H-Alpha, 15. Januar 2012

Im H-Alpha-Licht werden Strukturen an der Oberfläche sichtbar: dunkle Linien sind Filamente, kälteres Gas, welches in den Weltraum geschleudert wurde und wieder auf die Sonne zurück fällt. Helle Flecken sind heißere Stellen auf der Oberfläche. Am Sonnenrand sind auch Protuberanzen (Gasauswürfe) erkennbar: das ausgeworfene Gas ist ionisiert und wird von Magnetfeldern zu Schleifen geformt.

Mondaufnahme mit dem "goldenen Henkel"

Im oberen Teil des Bildes ist das große "Mare Imbrium" zuerkennen. Links am Rande befindet sich der Krater Sinus Iridium. Das Mare und der Krater sowie etwa die Hälfte des Ringwalles des Kraters sind mit Lava überflutet worden. Der "goldene Henkel" besteht aus dem nördlichen Ringwall, eine ca 3000 m hohen Bergkette, den "Montes Jura". Bei günstiger Lage des Terminators (der Tag-Nacht-Linie) im Krater sieht man diesen Ringwall als "Henkel" auf der dunklen Seite des Mondes hervorleuchten. Galileo Galilei hat aus solchen Beobachtungen die Höhe der Mondgebirge abgeschätzt!

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